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Eckdaten des BFW
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Das BFW ist eine österreichische, multidisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsstelle des Bundes in der Rechtsform "Anstalt öffentlichen Rechts". Das BFW besteht aus sechs Fachinstituten, zwei forstlichen Ausbildungsstätten (Ort bei Gmunden und Ossiach), einer Bibliotheks- und Dokumentationsstelle und mehreren internen Servicestellen.

Der Hauptsitz des BFW befindet sich in Schönbrunn/Wien, daneben gibt es noch Standorte in Mariabrunn/Wien und Innsbruck, einen Versuchsgarten bei Tulln sowie einen Lehr- und Versuchsforst in Kärnten. Darüber hinaus wird das Museum für das forstliche Versuchswesen am Standort Mariabrunn mitbetreut.

Insgesamt hat das BFW derzeit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Organe des BFW sind der Leiter und der Wirtschaftsrat, in dem das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, das Finanzministerium und die Dienstnehmer vertreten sind.

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Jahresbericht 2011
Arbeitsprogramm 2013 mit Vorschau 2014-16
Unternehmenskonzept 2011-15
Organigramm


Leiter







Dipl.-Ing. Dr. Peter Mayer übernahm mit 1. August 2010 die Leitung des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW). Er war vorher Direktor der IUFRO, dem Internationalen Verband forstlicher Forschungsanstalten.

Peter Mayer hat Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und anschließend Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien (IHS) studiert. Er befasste sich im Rahmen seiner Dissertation mit der Erholungskompetenz der Forstwirtschaft in Österreich.  
In den Jahren 1996 bis 1998 war er für das Lebensministerium in der internationalen Waldpolitik tätig, anschließend war Mayer als Leiter der Liaison Unit Wien maßgeblich für die Organisation der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa verantwortlich, die 2003 in Wien stattfand.

Als Ziel für das BFW sieht Peter Mayer den Ausbau der Stärken des BFW in Forschung, Monitoring, Dienstleistungen und Wissensvermittlung. Dazu soll das BFW eine wichtige Rolle an der Schnittstelle der Forschung mit nationaler und internationaler Wald- und Umweltpolitik einnehmen.


Wirtschaftsrat

Gemäß BFW-Ausgliederungsgesetz hat der Wirtschaftsrat (WR) als Aufsichtsorgan die Leitung des Forschungszentrums zu überwachen. Der Wirtschaftsrat besteht aus sechs Mitgliedern, die für fünf Jahre bestellt sind, und hat jährlich mindestens vier Sitzungen. Er prüft unter anderem den Jahresabschluss, das Unternehmenskonzept, die Arbeitsprogramme und die Finanzpläne.

Mitglieder des Wirtschaftsrates


Univ.-Prof. Dipl.-Forstwirt Dr. Hubert Dürrstein, Vorsitzender
Leiter des Instituts für Forsttechnik, Department für Wald- und Bodenwissenschaften, Universität für Bodenkultur, Wien


Dr. Johannes Schima, Vizevorsitzender
Stellvertretender Sektionsleiter der Forstsektion,
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft


Dr. Wolfgang Mayrhofer
Bundesministerium für Finanzen, Budgetsektion II, Abt. 10


Dipl.-Ing. Dr. Peter Weinfurter
Ehemaliger Vorstandsdirektor der Österreichischen Bundesforste


Dipl.-Ing. Michael Prskawetz
Stv. Vorsitzender des Zentralbetriebsrates und Stv. Vorsitzender des Betriebsrates des BFW Wien


Christian Brunner
Vorsitzender des Betriebsrates an der Forstlichen Ausbildungsstätte Ort

Selbstverständnis des Wirtschaftsrates

Ausgliederungen bewirken veränderte Verantwortungen und entsprechende Einrichtungen, welche die neue Selbständigkeit in geeigneter Weise unterstützen, begleiten und formen helfen. Gemäß BFW-Ausgliederungsgesetz hat der Wirtschaftsrat (WR) als Aufsichtsorgan die Leitung des Forschungszentrums zu überwachen. Die Mitglieder des Wirtschaftsrats fassen diese Aufgabe sehr weit. Dabei stehen zwei Dinge im Vordergrund: Zum einen betrachtet es der WR als seine Aufgabe, den Auftrag des Eigentümers zu konkretisieren und in strategischen Leitlinien zu formulieren. Zum anderen sieht er seine Rolle darin, die Geschäftsleitung in der Umsetzung dieser Strategie bestmöglich zu unterstützen, ohne sich in das operative Geschäft einzumischen. Dagegen muss es seine Verpflichtung sein, die Positionierung des BFW mit seinen Schwerpunkten und Kompetenzen zu fördern.

Das Ziel ist schließlich, das ausgegliederte BFW in einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Leitung und dem Eigentümer nachhaltig zum Erfolg zu führen. Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die offen gegenüber neuen Aufgaben, Strukturen und Abläufen sind, wird das gelingen. In diesem Sinne werden wir auf diesem Weg auch die im Aufgabenbereich des WR liegenden Anliegen der Belegschaft nach allen Seiten vertreten, verstehen uns aber nicht als ständige Interventionsstelle. Selbstverständlich suchen wir aber die proaktive Kommunikation und legen Wert auf Information und Transparenz. Dieses Selbstverständnis gilt auch für die Arbeiten und Beschlüsse innerhalb des Wirtschaftsrats.

Gesetzliche Grundlagen

Download des Gesetzes als pdf
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