Das österreichische Naturwaldreservate-Programm
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Faltblätter und Formulare

Organisationsstruktur und Beteiligte am Programm

In einem Grundsatzpapier wurde 1995 die Planung und Errichtung von Naturwaldreservaten gemeinsam mit Experten der Forstbehöden, Waldbesitzervertretungen und dem Bundesamt und Forschungszentrum für Wald festgelegt. Mit der fachlichen Umsetzung dieses Programms wurde das Bundesamt und Forschungszentrum für Wald betraut. Die administrative und finanzielle Abwicklung erfolgt durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Die Landesforstbehörden sind in die Vorauswahl möglicher Waldflächen eingebunden. Forschungsprojekte werden teils gemeinsam mit Universitäten durchgeführt. Informelle Kontakte bestehen zu den Interessensvertretungen. Die Waldbesitzer sind durch die regelmäßige Meldungspflicht und die laufenden Kontrollgänge mit der Projektkoordination in Kontakt.

Organisation

Rechtlicher Status - Vertragsnaturschutz

Das Österreichische Naturwaldreservate-Programm basiert auf der Grundlage eines Vertragsnaturschutzkonzeptes. Die Republik Österreich schließt mit den Waldeigentümern privatrechtliche Verträge über die Dauer von 20 Jahren ab, in denen sich der Waldeigentümer verpflichtet, innerhalb des Reservats alle Nutzungen und Wirtschaftsmaßnahmen, mit Ausnahme der Jagdausübung, zu unterlassen. Für die Festlegung der jährlichen Entschädigung an den Waldeigentümer wird vom Bundesamt und Forschungszentrum für Wald ein Bewertungsgutachten der betroffenen Waldfläche ausgearbeitet.

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Letzte Änderung: 22.05.2003 Index | Waldbau | Suche